55 Einpresshilfe (EH)
Einpresshilfe für Quellmörtel und Quellbeton
Einsatzbereich:
Aufgrund der Quellwirkung sind die Anwendungsgebiete für Einpresshilfe (EH) die mit Zuschlägen abgemagerten Quellmörtel bzw. Quellbetone. Hiermit können Zwischenräume von Bauteilen, Fugen, Rohre und Hohlräume nach Bauwerksausbrüchen verfüllt werden.
Wirkung:
Einpresshilfe (EH) verbessert die Fließfähigkeit und Geschmeidigkeit von Beton und Mörtel, sodaß auch das Eindringen in kleinste Spalten erleichtert wird. Durch Bildung von Mikroluftporen im weichen Zustand, welches vor dem Erstarren beendet ist, wird bei geeigneter Beton- oder Mörtelzusammensetzung das Schrumpfen kompensiert und in der Regel eine Volumenszunahme erreicht.
Techn. Daten:
Farbe und Lieferform: hellgraues Pulver
Schüttgewicht: ca. 0,85 g/cm3
ph - Wert in 3%iger Aufschlämmung: ca. 10
Lagerstabilität: mind. 6 Monate
Verpackung : 25 kg Säcke
Dosierung und Verarbeitung:
Zulässige Zusatzmenge 2 - 20 g/je kg Zement.
Empfohlene Dosierung: 0,8 - 1,2 % zum Zementgewicht.
Die erforderliche Zugabemenge richtet sich nach der gewünschten Betonkonsistenz bzw. Volumensvergrößerung und muß durch Eignungsprüfung nach DIN 4227 - 51 und DIN 1045 festgelegt werden.
Zugabe möglichst unmittelbar vor Verarbeitung des Betons bzw. Mörtels.
Für ausreichende und gleichmäßigeUntermischzeit ist zu sorgen.
Toxikologie und Ökologie:
Bei sachgemäßer Verwendung sind keine besonderen Schutzmaßnahmen erforderlich.
Gegebenenfalls benetzt Kleidung entfernen, benetzte Haut mit viel Wasser spülen.
Verschüttete Substanz mit Füllstoffen aufsaugen und vorschriftsmäßig beseitigen.
Lagerung:
Bei normaler Lagerung ( kühl und trocken) Mindesthaltbarkeit ca. 6 Monate.
Leifels Betonchemie GmbH & Co. KG
Otto Lilienthal Straße 9 - 11, 33181 Bad Wünnenberg - Haaren
Telefon: 02957 1465 Fax: 02957 995002
HINWEIS:
Die von der Leifels Betonchemie GmbH & Co. KG verwendeten Rohstoffe und produzierten Eigenerzeugnisse unterliegen strengsten Werkskontrollen. Alle Angaben sind unverbindlich, da der Einsatz der Produkte auf die örtlichen und technischen Gegebenheiten abgestimmt werden muß. Vor Anwendung Erst-/ Eignungsprüfung erforderlich.